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Ärztlicher Bereitschaftsdienst in Hamburg

Ärztlicher Bereitschaftsdienst in Hamburg

Wann er zuständig ist und wie man ihn erreicht

Viele Menschen werden abends oder am Wochenende krank. Fieber, Schmerzen oder andere Beschwerden treten häufig genau dann auf, wenn die Hausarztpraxis bereits geschlossen ist. In solchen Situationen suchen viele nach „ärztlicher Bereitschaftsdienst Hamburg“ oder fragen sich, wohin sie sich außerhalb der üblichen Sprechzeiten wenden können.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung. Er sorgt dafür, dass Patientinnen und Patienten auch außerhalb regulärer Praxiszeiten eine ärztliche Einschätzung erhalten können.

Dieser Artikel erklärt, wie der Bereitschaftsdienst funktioniert, wann er zuständig ist und wann andere Versorgungswege sinnvoller sind.

Was ist der ärztliche Bereitschaftsdienst?

Der ärztliche Bereitschaftsdienst übernimmt die ambulante medizinische Versorgung, wenn Hausarztpraxen geschlossen sind. Dazu gehören insbesondere die Abendstunden, die Nacht, Wochenenden und gesetzliche Feiertage.

Er ist für akute, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden zuständig, die ärztlich abgeklärt werden müssen. Der Bereitschaftsdienst ist Teil der kassenärztlichen Versorgung und trägt dazu bei, Notaufnahmen zu entlasten.

Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes

Die bundesweit einheitliche Telefonnummer lautet 116 117. Diese Nummer gilt auch für den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Hamburg.

Über diese Hotline erhalten Patientinnen und Patienten eine medizinische Ersteinschätzung sowie Informationen zu Notdienstpraxen und geeigneten Versorgungsstellen.

Bei lebensbedrohlichen Situationen gilt weiterhin der Notruf 112.

Wann ist der Bereitschaftsdienst zuständig?

Der ärztliche Bereitschaftsdienst hilft bei Beschwerden, die ärztlich untersucht werden müssen, aber keine unmittelbare Lebensgefahr darstellen. Dazu gehören beispielsweise stärkere Erkältungen oder Grippe, Fieber, Magen-Darm-Erkrankungen, akute Schmerzen, Harnwegsinfekte oder eine Verschlechterung chronischer Erkrankungen.

In diesen Fällen ist eine medizinische Untersuchung sinnvoll, ein Rettungsdienst ist jedoch in der Regel nicht erforderlich.

Wann sollte man den Notruf 112 wählen?

Der Notruf 112 ist für lebensbedrohliche Situationen vorgesehen. Dazu gehören unter anderem Atemnot, Bewusstlosigkeit, starke Brustschmerzen mit Verdacht auf Herzinfarkt, Schlaganfall-Symptome wie Lähmungen oder Sprachstörungen sowie schwere Verletzungen.

In solchen Fällen muss sofort der Rettungsdienst alarmiert werden.

Behandlung in einer Notdienstpraxis

In vielen Regionen erfolgt die Behandlung über sogenannte Notdienstpraxen. Diese befinden sich häufig in der Nähe von Krankenhäusern oder medizinischen Zentren.

Dort können Patientinnen und Patienten ohne Termin erscheinen und ärztlich untersucht werden. Wenn medizinisch notwendig, können Medikamente verschrieben, Rezepte ausgestellt oder eine Krankschreibung ausgestellt werden. Je nach Auslastung können Wartezeiten entstehen.

Hausbesuch durch einen Bereitschaftsarzt

In bestimmten Situationen kann ein Bereitschaftsarzt auch einen Hausbesuch durchführen. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Mobilität eingeschränkt ist, ein starkes Krankheitsgefühl besteht oder ältere beziehungsweise pflegebedürftige Personen betroffen sind.

Der Arzt untersucht die Patientin oder den Patienten vor Ort und entscheidet anschließend über die weitere Behandlung. Mehr zu unseren Leistungen finden Sie hier.

Wie lange dauert es, bis ein Bereitschaftsarzt kommt?

Viele Menschen fragen sich, wie lange es dauert, bis ein Bereitschaftsarzt kommt. Die Dauer hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Tageszeit, Wochentag, aktuelle Auslastung und Entfernung zum Einsatzort.

Gerade an Wochenenden oder Feiertagen kann es zu längeren Wartezeiten kommen, da viele Hausarztpraxen geschlossen sind.

Unterschied zwischen Bereitschaftsdienst und Notaufnahme

Viele Patientinnen und Patienten sind unsicher, ob sie die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen sollten oder den Bereitschaftsdienst kontaktieren sollten.

Grundsätzlich gilt: Der Bereitschaftsdienst ist für akute, aber stabile Beschwerden zuständig, beispielsweise Erkältungen, Fieber oder Magen-Darm-Infekte. Die Notaufnahme ist dagegen für schwere Verletzungen oder lebensbedrohliche Erkrankungen vorgesehen, etwa bei Herzinfarktverdacht oder schweren Unfällen.

Häufige Fragen

Der ärztliche Bereitschaftsdienst kann eine Krankschreibung ausstellen, wenn eine medizinische Arbeitsunfähigkeit vorliegt. Auch Rezepte können ausgestellt werden, wenn Medikamente medizinisch notwendig sind.

Der Bereitschaftsdienst ist grundsätzlich auch für Kinder zuständig. Zusätzlich existieren in vielen Regionen spezielle kinderärztliche Bereitschaftsdienste.

Warum der Bereitschaftsdienst wichtig ist

Der ärztliche Bereitschaftsdienst stellt sicher, dass medizinische Hilfe auch außerhalb der üblichen Praxiszeiten verfügbar ist. Gleichzeitig verhindert er, dass Notaufnahmen durch weniger dringende Fälle überlastet werden.

Eine richtige Einschätzung der eigenen Beschwerden hilft dabei, die passende Versorgungsstufe zu wählen.

Fazit

Der ärztliche Bereitschaftsdienst in Hamburg ist die richtige Anlaufstelle für akute, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden außerhalb der regulären Sprechzeiten.

Über die Telefonnummer 116 117 erhalten Patientinnen und Patienten eine erste medizinische Orientierung sowie Hinweise zur weiteren Versorgung. Bei schweren oder lebensbedrohlichen Symptomen sollte jedoch immer der Notruf 112 gewählt werden.

H2: Hinweis zur ärztlichen Versorgung in Hamburg

Wenn Sie in Hamburg kurzfristig ärztliche Hilfe benötigen und keine lebensbedrohliche Situation vorliegt, erreichen Sie den privatärztlichen Bereitschaftsdienst von RAB Hamburg täglich zwischen 6 und 24 Uhr telefonisch unter 030 550 77 870.

Alternativ können Sie Ihren Termin direkt online buchen.

In der Regel erfolgt der Hausbesuch innerhalb von 60–90 Minuten.

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